Auch wir, die Reisen verkaufen, verreisen auch gern.

Manchmal muss die Reise nicht weit weg gehen, damit man Erholung findet. Wir reisen sehr gern in das Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte.

Hier gibt es Natur pur, keine Großstädte und viel Erholung. Auf dem Wasser unterwegs zu sein, begeistert uns, meinen Mann und mich, immer wieder.


Für 16 Tage hieß es „Schiff ahoi“ auf unserer "kleinen Kreuzfahrtreise“.


Wir sind ab der Marina Wolfsbruch bei Rheinsberg gestartet.

Die Marina ist durch einen Kanal und einer Schleuse mit den zahlreichen Wasserstraßen und Seen verbunden.

Von hier aus erreicht man Rheinsberg, Neustrelitz, Fürstenberg oder auch die Müritz.


Unsere 1. Fahrt führte nach Flecken Zechlin, einen kleinen Ort bei Rheinsberg, am Schwarzen See.

Hier gibt es den für uns besten Fisch der Region an der Fischerhütte. Ob Fischbrötchen oder Zander – es ist hier gemütlich und am Anleger 

konnten wir gleich über Nacht bleiben. 


Gut gestärkt konnten wir also die nächsten Badestopps rund um den Zechliner See besuchen bzw. führte unser Weg weiter nach Rheinsberg

Nach einem kräftigen Gewitter konnten wir hier unseren Proviant auffüllen und Rheinsberg besichtigen. 


Die Reise ging weiter nach Mirow, wo wir immer gern den Anleger an der Schlossinsel anlaufen. Ein Besuch des Restaurants der Schlossbrauerei 

darf natürlich nicht fehlen. 


Während unserer Tour haben wir auch auf Seen geankert und übernachtet. Man muss immer auf die Windverhältnisse 

achten und eine geschützte Bucht finden. Mit modernen Navigationssystemen klappt das ganz gut. Hier heißt es dann aber Selbstversorgung. 

Ein Schlauchboot kann auch hilfreich sein, wenn man zum Beispiel einen Eisverkäufer am Schilfgürtel auf seinem Verkaufsfloß entlang der Wasserstraße entdeckt. 


Ein neues Ziel war Neustrelitz am Zierker See. Die Fahrt dahin führte durch Heidelandschaften, lange Wasserkanäle und durch eine 3,50 m 

niedrige Eisenbahnbrücke. Die Überfahrt des Sees muss entlang der Betonnung erfolgen, da es hier Steine, flache Stellen gibt. 

Direkt im Stadthafen war unser Liegeplatz. Nur das Wetter war ziemlich frisch, durch das Regengebiet was uns leider noch ein bisschen erhalten blieb. 


Wir genossen die Fahrt entlang der Kanäle. Zahlreiche Seerosen konnte man bestaunen, aber die Fische an der Angel blieben diesmal aus. 

Während unserer Reise passierten wir 2 Selbstbedienungsschleusen. Die restlichen Schleusen wurden noch von Wärtern bedient. 

Da gibt man gern ein kleines Trinkgeld.

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