Urlaub an der Costa del Sol
Andalusiens Sonnenküste – Strand, Kultur & kurze Wege
Die Costa del Sol zieht sich über rund 160 Kilometer durch die Provinz Málaga, von Nerja im Osten bis Manilva im Westen. Über 300 Sonnentage im Jahr haben ihr den Namen gegeben: Die Badesaison reicht von Mai bis Oktober, im Hochsommer erreicht das Mittelmeer 23 bis 25 Grad.
Der Flughafen Málaga liegt mitten im Zielgebiet, die Flugzeit ab Deutschland beträgt zweieinhalb bis drei Stunden. Im Rücken liegt Andalusien mit Granada, Ronda und Córdoba – ein Costa del Sol Urlaub verbindet Strandtage und große Kultur wie kaum eine zweite Region Spaniens.
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Warum die Costa del Sol? Das macht die Sonnenküste so beliebt
Kaum eine Küste Europas bündelt so viel auf so kurzer Strecke: Strand, echte Städte, weiße Bergdörfer und Weltkulturerbe.
✅ Über 300 Sonnentage – Badesaison Mai bis Oktober, im Winter noch 16 bis 18 Grad.
✅ Kurze Transferzeiten – ab Flughafen Málaga 15 Minuten nach Torremolinos, 45 nach Marbella.
✅ Urlaub ohne Mietwagen – die Vorortbahn C1 verbindet Flughafen, Málaga, Torremolinos, Benalmádena und Fuengirola.
✅ Kultur im Tagesausflug – Alhambra, Ronda, Córdoba und Sevilla liegen 100 bis 210 Kilometer entfernt.
✅ Strände für jeden Typ – von der Promenade in Fuengirola bis zu den Felsbuchten um Maro.
✅ Größte Hotelauswahl Andalusiens – Familienclub, Anlage am Strand oder Stadthotel in Málaga.
✅ Golf auf Weltniveau – rund 70 Plätze zwischen Málaga und Sotogrande, daher „Costa del Golf".
✅ Küche direkt am Wasser – Espetos, über Olivenholz gegrillte Sardinenspieße, gibt es an jedem Strandlokal.
Die schönsten Orte an der Costa del Sol – wo möchtest du Urlaub machen?
Die Küste hat einen klaren Aufbau: Im Osten Nerja und Frigiliana mit Felsküste, in der Mitte Málaga und die Familienhochburgen Torremolinos, Benalmádena und Fuengirola, im Westen Marbella und Estepona – im Hinterland weiße Dörfer wie Mijas.
Hotels an der Costa del Sol – die richtige Lage entscheidet
Die Unterschiede zwischen den Orten sind größer als die zwischen den Häusern. Grundsätzlich gilt: Je weiter westlich, desto ruhiger und gehobener; je näher an Málaga, desto günstiger und besser angebunden. Familien achten zusätzlich auf flach abfallende Strände – die findest du vor allem zwischen Torremolinos und Fuengirola, wo auch mehrere Wasser- und Tierparks in Bahnreichweite liegen.
Ausflugstipps an der Costa del Sol – Highlights für deinen Urlaub
Keine andere spanische Badeküste liegt so nah an so vielen Weltklasse-Zielen. Diese acht schaffst du als Tagesausflug – organisiert oder auf eigene Faust.
Alhambra in Granada
Rund 130 Kilometer und knapp zwei Autostunden von Málaga entfernt liegt die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Spaniens. Die Nasridenpaläste mit ihren Stuckdecken, der Löwenhof und die Gartenanlage Generalife gehören zum UNESCO-Welterbe. Wichtig ist das Ticket: Der Einlass in die Paläste erfolgt zu einer festen Uhrzeit, und die Kontingente sind oft Wochen im Voraus vergeben. Buche früh oder nimm einen geführten Ausflug mit gesichertem Einlass.
Ronda und die Schlucht El Tajo
Ronda liegt rund 100 Kilometer westlich, auf gut 700 Metern Höhe. Die Stadt ist von einer etwa 100 Meter tiefen Schlucht geteilt, über die sich die Puente Nuevo aus dem 18. Jahrhundert spannt – eines der meistfotografierten Motive Andalusiens. Dazu kommen eine der ältesten Stierkampfarenen Spaniens, eine kompakte Altstadt und Aussichtspunkte weit über das Umland. Die Anfahrt über die Serpentinen ist selbst ein Erlebnis.
Córdoba und die Mezquita
Die frühere Kalifenhauptstadt liegt etwa 160 Kilometer nördlich und ist per Schnellzug ab Málaga in rund einer Stunde erreichbar. Die Mezquita-Catedral mit ihrem Wald aus über 850 rot-weißen Doppelbögen ist eines der eindrucksvollsten Bauwerke Europas. Rundherum liegt die Judería, das alte jüdische Viertel mit engen weißen Gassen und Innenhöfen, die im Mai zum Patio-Festival üppig bepflanzt und für Besucher geöffnet werden.
Caminito del Rey
Der „Königspfad" bei Ardales, rund 60 Kilometer nordwestlich von Málaga, führt auf schmalen Stegen durch die Schlucht Desfiladero de los Gaitanes – stellenweise 100 Meter über dem Fluss. Die Strecke ist 7,7 Kilometer lang, wird nur in einer Richtung begangen und dauert inklusive Zubringer etwa drei bis vier Stunden. Tickets sind kontingentiert und müssen vorab gebucht werden. Feste Schuhe und Trinkwasser gehören dazu.
Málaga Altstadt & Picasso-Museum
Für den kürzesten Ausflug musst du gar nicht weit fahren. Alcazaba, römisches Theater und die Burg Gibralfaro lassen sich an einem Vormittag verbinden, danach folgt das Museo Picasso mit über 200 Werken aus dem Familiennachlass. Mittags lohnt die Markthalle Atarazanas mit ihren Fischständen, nachmittags die Hafenpromenade Muelle Uno. Mit der Vorortbahn bist du aus Fuengirola in gut 45 Minuten in der Innenstadt.
Höhlen von Nerja
Vier Kilometer östlich von Nerja liegt eine der größten Tropfsteinhöhlen Spaniens, 1959 zufällig von Jugendlichen entdeckt. Der begehbare Teil führt durch mehrere Säle mit gewaltigen Sinterformationen, darunter eine Säule von rund 32 Metern Höhe. Im Sommer finden im Innern Konzerte statt, der Rundgang dauert etwa eine Stunde. Die Temperatur liegt ganzjährig bei rund 19 Grad – eine leichte Jacke lohnt sich auch im August.
Gibraltar
Das britische Überseegebiet liegt rund 130 Kilometer südwestlich. Der Kalksteinfelsen erhebt sich 426 Meter über der Meerenge, erschlossen durch eine Seilbahn, die Tropfsteinhöhle St. Michael's Cave und die einzigen frei lebenden Affen Europas, die Berberaffen. Von oben siehst du bei klarer Sicht die Küste Marokkos. Denk an einen gültigen Ausweis, die Grenze wird kontrolliert. Gezahlt wird in Pfund, Euro werden fast überall angenommen.
Sevilla – Andalusiens Hauptstadt
Rund 210 Kilometer nordwestlich, per Schnellzug ab Málaga in etwa zwei Stunden. Sevilla verbindet die größte gotische Kathedrale der Welt, den maurischen Königspalast Alcázar und die halbrunde Plaza de España mit einem Viertel wie Triana, in dem Flamenco kein Bühnenprogramm für Touristen ist. Die Wege zwischen den Hauptsehenswürdigkeiten sind kurz und gut zu Fuß machbar. Ein langer, aber lohnender Tag – am besten außerhalb der Sommerhitze.
Beste Reisezeit für die Costa del Sol
Die Costa del Sol funktioniert das ganze Jahr – nur mit unterschiedlichem Programm.
- Hauptbadesaison (Mai bis Oktober): 24 bis 31 Grad am Tag, das Meer erwärmt sich von 18 Grad im Mai auf 23 bis 25 Grad im September.
- Hochsaison (Juli und August): heiß, voll und lebendig – auch die Spanier haben jetzt Ferien. Im Landesinneren werden über 35 Grad erreicht.
- Aktiv- und Kulturreisen (März bis Mai, Oktober bis November): 19 bis 26 Grad, ideal für Wandern, Golf und Städtetouren.
- Nebensaison & Winter (Dezember bis Februar): 16 bis 18 Grad, viel Sonne, wenig Regen – zum Baden zu kühl, für Golf und Kultur ideal.
FAQ – Häufige Fragen zum Costa-del-Sol-Urlaub
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