Urlaub an der Costa del Sol


Andalusiens Sonnenküste – Strand, Kultur & kurze Wege

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21.09.2026 - 19.03.2027 , 7-28 Tage

Reisende

2 Erwachsene

Die Costa del Sol zieht sich über rund 160 Kilometer durch die Provinz Málaga, von Nerja im Osten bis Manilva im Westen. Über 300 Sonnentage im Jahr haben ihr den Namen gegeben: Die Badesaison reicht von Mai bis Oktober, im Hochsommer erreicht das Mittelmeer 23 bis 25 Grad. 


Der Flughafen Málaga liegt mitten im Zielgebiet, die Flugzeit ab Deutschland beträgt zweieinhalb bis drei Stunden. Im Rücken liegt Andalusien mit Granada, Ronda und Córdoba – ein Costa del Sol Urlaub verbindet Strandtage und große Kultur wie kaum eine zweite Region Spaniens.

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Warum die Costa del Sol? Das macht die Sonnenküste so beliebt

Kaum eine Küste Europas bündelt so viel auf so kurzer Strecke: Strand, echte Städte, weiße Bergdörfer und Weltkulturerbe.

✅ Über 300 Sonnentage – Badesaison Mai bis Oktober, im Winter noch 16 bis 18 Grad.

✅ Kurze Transferzeiten – ab Flughafen Málaga 15 Minuten nach Torremolinos, 45 nach Marbella.


✅ Urlaub ohne Mietwagen – die Vorortbahn C1 verbindet Flughafen, Málaga, Torremolinos, Benalmádena und Fuengirola.


✅ Kultur im Tagesausflug – Alhambra, Ronda, Córdoba und Sevilla liegen 100 bis 210 Kilometer entfernt.


✅ Strände für jeden Typ – von der Promenade in Fuengirola bis zu den Felsbuchten um Maro.


✅ Größte Hotelauswahl Andalusiens – Familienclub, Anlage am Strand oder Stadthotel in Málaga.


✅ Golf auf Weltniveau – rund 70 Plätze zwischen Málaga und Sotogrande, daher „Costa del Golf".


✅ Küche direkt am Wasser – Espetos, über Olivenholz gegrillte Sardinenspieße, gibt es an jedem Strandlokal.

Die schönsten Orte an der Costa del Sol – wo möchtest du Urlaub machen?

Die Küste hat einen klaren Aufbau: Im Osten Nerja und Frigiliana mit Felsküste, in der Mitte Málaga und die Familienhochburgen Torremolinos, Benalmádena und Fuengirola, im Westen Marbella und Estepona – im Hinterland weiße Dörfer wie Mijas.

Málaga – Ankunftsstadt und Kulturzentrum

Málaga ist längst mehr als der Flughafen der Region. Die Altstadt mit der maurischen Alcazaba, dem römischen Theater davor, der Burg Gibralfaro und der Kathedrale lässt sich zu Fuß erkunden, die Calle Larios ist die Flaniermeile. Kulturell hat die Stadt aufgeholt wie kaum eine zweite in Spanien: das Museo Picasso im Geburtsort des Malers, das Centre Pompidou am Hafen, das Museum Carmen Thyssen. 


Direkt an der Innenstadt liegen die Stadtstrände La Malagueta und Pedregalejo, dazu die Hafenpromenade Muelle Uno. Wenn dir eine Stadt mit Alltag wichtiger ist als die Hotelanlage, ist Málaga deine Basis.


Málaga – Ankunftsstadt und Kulturzentrum

Torremolinos & Benalmádena – Klassiker für Familien

Die beiden Nachbarorte liegen 12 beziehungsweise 20 Kilometer westlich von Málaga und sind mit der Vorortbahn in 20 bis 25 Minuten erreichbar. Torremolinos hat den langen, flachen Sandstrand Playamar und mit La Carihuela ein altes Fischerviertel, in dem einige der besten Fischlokale der Küste stehen. 


Benalmádena punktet mit dem Yachthafen Puerto Marina, einer Seilbahn auf den 769 Meter hohen Monte Calamorro und mehreren Freizeitparks in Laufweite. Beide Orte haben die höchste Hoteldichte der Region, viele Häuser mit All Inclusive, Kinderclub und großer Poollandschaft. Kurze Wege, viel Angebot, kein Mietwagen nötig.


Torremolinos & Benalmádena – Klassiker für Familien

Fuengirola – lange Promenade, kurze Wege

Fuengirola liegt rund 30 Kilometer westlich von Málaga und ist Endstation der Vorortbahn. Der Ort hat eine der längsten durchgehenden Strandpromenaden Spaniens: gut acht Kilometer Paseo Marítimo, eben, schattig bepflanzt und autofrei. Der Sand fällt sanft ab, was Familien mit kleinen Kindern entgegenkommt. Über dem Hafen thront das maurische Castillo Sohail, mitten im Ort liegt der Bioparc, ein Zoo mit begehbaren Freianlagen. 


Fuengirola ist unaufgeregt und praktisch: Supermärkte, Ärzte, Restaurants und Bushaltestellen sind überall in Gehweite. Wer Trubel sucht, findet ihn abends an der Promenade, wer Ruhe will, wohnt Richtung Los Boliches.


Fuengirola – lange Promenade, kurze Wege

Marbella & Puerto Banús – die gehobene Adresse


Marbella liegt rund 60 Kilometer südwestlich von Málaga, geschützt von der Sierra Blanca mit dem 1.215 Meter hohen Hausberg La Concha. Der Ort hat zwei Gesichter: die weiß getünchte Altstadt rund um die Plaza de los Naranjos mit Orangenbäumen, engen Gassen und kleinen Plätzen – und die Goldene Meile Richtung Westen mit Villen, Spa-Hotels und Golfplätzen. 


Nach etwa sechs Kilometern folgt Puerto Banús, der bekannteste Yachthafen Spaniens, mit Designerläden und Nachtleben. Wer den gehobenen Auftritt sucht, ist hier richtig; wer einfach baden will, findet in Marbella ruhige, sehr gepflegte Stadtstrände.


Marbella & Puerto Banús – die gehobene Adresse

Nerja & Frigiliana – weiße Dörfer im Osten

Nerja liegt rund 50 Kilometer östlich von Málaga, dort, wo die Berge der Sierra Almijara bis ans Meer treten. Die Küste wird felsiger, die Buchten kleiner, das Wasser klarer. Mittelpunkt ist der Balcón de Europa, eine Aussichtsterrasse auf einem Felsvorsprung über dem Meer, links und rechts davon liegen die Strände Calahonda und Burriana. 


Sieben Kilometer landeinwärts und rund 300 Meter höher klebt Frigiliana am Hang – ein weißes Dorf mit maurischem Grundriss, steilen Kopfsteingassen und Blumentöpfen an jeder Wand. Zwischen beiden Orten verkehrt mehrmals täglich ein Linienbus. Wer Postkarten-Andalusien mit Meerblick sucht, bucht hier.


Nerja & Frigiliana – weiße Dörfer im Osten

Estepona – ruhig, blumig, wenig überlaufen

Estepona liegt gut 85 Kilometer westlich von Málaga und ist der entspannteste der größeren Küstenorte. Die Altstadt wurde aufwendig hergerichtet: Rund 20 Gassen sind flächendeckend mit Blumentöpfen bepflanzt, dazu kommen eine Route mit großformatigen Wandbildern und mit dem Orquidario ein Gewächshaus mit mehreren tausend Orchideen. Der Strand ist breit, dunkel und selten voll, die Promenade führt kilometerweit am Wasser entlang. 


Familien finden im nahen Selwo Aventura einen weitläufigen Tierpark, und der alte Fischerhafen ist bis heute in Betrieb. Estepona ist die Wahl für alle, denen Marbella zu laut und zu teuer ist.


Estepona – ruhig, blumig, wenig überlaufen

Mijas – das Bergdorf über der Küste

Mijas Pueblo liegt auf rund 430 Metern über Fuengirola, etwa zwölf Autominuten vom Strand entfernt. Weiß gekalkte Häuser, enge Gassen, eine ungewöhnliche ovale Stierkampfarena und ein Aussichtspunkt, von dem du bei klarer Sicht bis Gibraltar blickst – das Dorf gehört zu den meistbesuchten Ausflugszielen der Küste. Vormittags ist es hier am ruhigsten, ab Mittag kommen die Reisebusse. 


Unten am Meer liegt die Gemeinde Mijas Costa mit dem entspannten Ortsteil La Cala de Mijas, einem langen Sandstrand und mehreren Golfplätzen. Die Kombination funktioniert gut: Hotel am Wasser, Dorfbummel und weiter Blick über die Küste am Nachmittag.


Mijas – das Bergdorf über der Küste

Hotels an der Costa del Sol – die richtige Lage entscheidet

Die Unterschiede zwischen den Orten sind größer als die zwischen den Häusern. Grundsätzlich gilt: Je weiter westlich, desto ruhiger und gehobener; je näher an Málaga, desto günstiger und besser angebunden. Familien achten zusätzlich auf flach abfallende Strände – die findest du vor allem zwischen Torremolinos und Fuengirola, wo auch mehrere Wasser- und Tierparks in Bahnreichweite liegen.


Ausflugstipps an der Costa del Sol – Highlights für deinen Urlaub

Keine andere spanische Badeküste liegt so nah an so vielen Weltklasse-Zielen. Diese acht schaffst du als Tagesausflug – organisiert oder auf eigene Faust.

Alhambra in Granada

Rund 130 Kilometer und knapp zwei Autostunden von Málaga entfernt liegt die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Spaniens. Die Nasridenpaläste mit ihren Stuckdecken, der Löwenhof und die Gartenanlage Generalife gehören zum UNESCO-Welterbe. Wichtig ist das Ticket: Der Einlass in die Paläste erfolgt zu einer festen Uhrzeit, und die Kontingente sind oft Wochen im Voraus vergeben. Buche früh oder nimm einen geführten Ausflug mit gesichertem Einlass.

Ronda und die Schlucht El Tajo

Ronda liegt rund 100 Kilometer westlich, auf gut 700 Metern Höhe. Die Stadt ist von einer etwa 100 Meter tiefen Schlucht geteilt, über die sich die Puente Nuevo aus dem 18. Jahrhundert spannt – eines der meistfotografierten Motive Andalusiens. Dazu kommen eine der ältesten Stierkampfarenen Spaniens, eine kompakte Altstadt und Aussichtspunkte weit über das Umland. Die Anfahrt über die Serpentinen ist selbst ein Erlebnis.

Córdoba und die Mezquita

Die frühere Kalifenhauptstadt liegt etwa 160 Kilometer nördlich und ist per Schnellzug ab Málaga in rund einer Stunde erreichbar. Die Mezquita-Catedral mit ihrem Wald aus über 850 rot-weißen Doppelbögen ist eines der eindrucksvollsten Bauwerke Europas. Rundherum liegt die Judería, das alte jüdische Viertel mit engen weißen Gassen und Innenhöfen, die im Mai zum Patio-Festival üppig bepflanzt und für Besucher geöffnet werden.

Caminito del Rey

Der „Königspfad" bei Ardales, rund 60 Kilometer nordwestlich von Málaga, führt auf schmalen Stegen durch die Schlucht Desfiladero de los Gaitanes – stellenweise 100 Meter über dem Fluss. Die Strecke ist 7,7 Kilometer lang, wird nur in einer Richtung begangen und dauert inklusive Zubringer etwa drei bis vier Stunden. Tickets sind kontingentiert und müssen vorab gebucht werden. Feste Schuhe und Trinkwasser gehören dazu.

Málaga Altstadt & Picasso-Museum

Für den kürzesten Ausflug musst du gar nicht weit fahren. Alcazaba, römisches Theater und die Burg Gibralfaro lassen sich an einem Vormittag verbinden, danach folgt das Museo Picasso mit über 200 Werken aus dem Familiennachlass. Mittags lohnt die Markthalle Atarazanas mit ihren Fischständen, nachmittags die Hafenpromenade Muelle Uno. Mit der Vorortbahn bist du aus Fuengirola in gut 45 Minuten in der Innenstadt.

Höhlen von Nerja

Vier Kilometer östlich von Nerja liegt eine der größten Tropfsteinhöhlen Spaniens, 1959 zufällig von Jugendlichen entdeckt. Der begehbare Teil führt durch mehrere Säle mit gewaltigen Sinterformationen, darunter eine Säule von rund 32 Metern Höhe. Im Sommer finden im Innern Konzerte statt, der Rundgang dauert etwa eine Stunde. Die Temperatur liegt ganzjährig bei rund 19 Grad – eine leichte Jacke lohnt sich auch im August.

Gibraltar

Das britische Überseegebiet liegt rund 130 Kilometer südwestlich. Der Kalksteinfelsen erhebt sich 426 Meter über der Meerenge, erschlossen durch eine Seilbahn, die Tropfsteinhöhle St. Michael's Cave und die einzigen frei lebenden Affen Europas, die Berberaffen. Von oben siehst du bei klarer Sicht die Küste Marokkos. Denk an einen gültigen Ausweis, die Grenze wird kontrolliert. Gezahlt wird in Pfund, Euro werden fast überall angenommen.

Sevilla – Andalusiens Hauptstadt

Rund 210 Kilometer nordwestlich, per Schnellzug ab Málaga in etwa zwei Stunden. Sevilla verbindet die größte gotische Kathedrale der Welt, den maurischen Königspalast Alcázar und die halbrunde Plaza de España mit einem Viertel wie Triana, in dem Flamenco kein Bühnenprogramm für Touristen ist. Die Wege zwischen den Hauptsehenswürdigkeiten sind kurz und gut zu Fuß machbar. Ein langer, aber lohnender Tag – am besten außerhalb der Sommerhitze.

Beste Reisezeit für die Costa del Sol

Die Costa del Sol funktioniert das ganze Jahr – nur mit unterschiedlichem Programm.


  • Hauptbadesaison (Mai bis Oktober): 24 bis 31 Grad am Tag, das Meer erwärmt sich von 18 Grad im Mai auf 23 bis 25 Grad im September.
  • Hochsaison (Juli und August): heiß, voll und lebendig – auch die Spanier haben jetzt Ferien. Im Landesinneren werden über 35 Grad erreicht.
  • Aktiv- und Kulturreisen (März bis Mai, Oktober bis November): 19 bis 26 Grad, ideal für Wandern, Golf und Städtetouren.
  • Nebensaison & Winter (Dezember bis Februar): 16 bis 18 Grad, viel Sonne, wenig Regen – zum Baden zu kühl, für Golf und Kultur ideal.


FAQ – Häufige Fragen zum Costa-del-Sol-Urlaub

Zum Baden sind Juni und September am angenehmsten: warm, aber nicht drückend, das Meer hat über 22 Grad. Juli und August sind die heißesten und vollsten Wochen. Für Wandern, Golf und Ausflüge ins Landesinnere eignen sich April, Mai und Oktober besser.

Von den meisten deutschen Flughäfen erreichst du Málaga in zweieinhalb bis drei Stunden. Der Flughafen wird ganzjährig direkt angeflogen und liegt mitten im Zielgebiet. Die Transfers dauern meist unter 45 Minuten, nach Nerja oder Estepona 60 bis 75 Minuten.

Torremolinos, Benalmádena und Fuengirola sind die klassische Wahl: flach abfallende Sandstrände, viele Hotels mit Kinderclub und eine Vorortbahn, die alle drei Orte verbindet. Freizeit- und Tierparks liegen in Bahnreichweite. Ruhiger sind La Cala de Mijas und Estepona.

Zwischen Málaga und Fuengirola nicht: Die Vorortbahn C1 fährt im dichten Takt vom Flughafen bis Fuengirola, dazu kommt ein gutes Busnetz entlang der Küste. Für Marbella, Estepona, Nerja und Ausflüge ins Landesinnere ist ein Auto praktisch – alternativ buchst du organisierte Tagestouren.

Im Mai liegt das Mittelmeer bei etwa 18 Grad, im Juni bei 21, im Juli und August bei 23 bis 25 Grad. Der September bleibt mit rund 24 Grad der wärmste Bademonat, im Oktober sind noch 21 Grad drin. Ab November wird es zum Baden zu frisch.

Ja, Granada liegt rund 130 Kilometer und knapp zwei Fahrtstunden entfernt, Tagestouren gibt es ab allen Ferienorten. Wichtig ist das Ticket: Der Einlass in die Nasridenpaläste erfolgt zu fester Uhrzeit und ist oft Wochen im Voraus ausgebucht. Buche früh oder nimm eine geführte Tour.

Lebhaft sind Torremolinos, Benalmádena, Fuengirola und Puerto Banús – hier ist abends viel los. Deutlich ruhiger geht es in Estepona, Nerja, La Cala de Mijas und in den Bergdörfern Mijas und Frigiliana zu. Málaga liegt mit seinem Stadtalltag dazwischen.

Für Badeurlaub nicht, für alles andere durchaus. Die Tagestemperaturen liegen zwischen Dezember und Februar bei 16 bis 18 Grad, Regen fällt selten. Golfer, Wanderer und Städtereisende schätzen diese Monate, weil die Küste dann leer ist.

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