Urlaub auf Gran Canaria
der Kontinent im Kleinen – Dünen, Bergland & Wintersonne bei 22 Grad
Gran Canaria ist fast kreisrund, misst rund 50 Kilometer im Durchmesser und bringt auf 1.560 Quadratkilometern mehr Landschaftswechsel unter als manches Festland. Im Süden liegen die Dünen von Maspalomas, im Zentrum steigt die Insel bis auf 1.949 Meter am Pico de las Nieves, der Norden ist grün und bewölkt, im Nordosten liegt mit Las Palmas eine Großstadt mit 380.000 Einwohnern. Seit 2005 ist die Insel UNESCO-Biosphärenreservat.
Der Flughafen LPA liegt im Osten, die Flugzeit ab Deutschland beträgt vier bis viereinhalb Stunden. Ein Gran Canaria Urlaub funktioniert das ganze Jahr.
Unsere Top-Angebote für deinen Gran Canaria-Urlaub
Hier findest du aktuelle Pauschalreisen, Flug-und-Hotel-Kombinationen und All-Inclusive-Angebote für Gran Canaria – vom Familienhotel in Playa del Inglés bis zur ruhigen Anlage in Puerto de Mogán. Die Auswahl aktualisiert sich laufend.
Warum Gran Canaria? Das macht den Kontinent im Kleinen so beliebt
Auf kurzer Strecke ändert sich hier alles: Klima, Landschaft, Tempo.
✅ Ganzjährig Badewetter – im Süden 22 bis 26 Grad, auch im Januar.
✅ Dünen von Maspalomas – rund 400 Hektar Wanderdünen als Naturschutzgebiet.
✅ Zwei Klimazonen – trockener Süden, grüner Norden, dazwischen 50 Kilometer.
✅ Echte Stadt – Las Palmas mit Altstadt, Museen und Stadtstrand.
✅ UNESCO-Biosphärenreservat – seit 2005, dazu Welterbe im Bergland seit 2019.
✅ Kurze Transfers – vom Flughafen in 25 bis 30 Minuten in den Süden.
✅ Bergland bis 1.949 Meter – Pico de las Nieves und der Roque Nublo im Zentrum.
✅ Große Hotelauswahl – vom Familienclub bis zum Adults-only-Haus in Meloneras.
Die schönsten Orte auf Gran Canaria– wo möchtest du Urlaub machen?
Die Badeorte liegen fast alle im Süden und Südwesten, Kultur und Grün im Norden. Zwischen beiden Polen liegen 50 Kilometer Autobahn.
Hotels auf Gran Canaria – große Auswahl, klarer Schwerpunkt im Süden
Der Großteil der Hotelbetten steht an der Süd- und Südwestküste. Das Spektrum reicht vom Bungalowkomplex über große Familienclubs bis zu Fünf-Sterne-Häusern in Meloneras, Adults-only-Konzepte sind verbreitet. Eine echte Nebensaison gibt es nicht, die Häuser sind ganzjährig geöffnet – Weihnachten, Neujahr und Februar sind am stärksten nachgefragt.
Ausflugstipps auf Gran Canaria – Highlights für deinen Urlaub
Vom Süden erreichst du jeden Punkt der Insel in maximal 90 Minuten. Diese acht Ziele lohnen sich.
Dünen von Maspalomas
Zwischen Playa del Inglés und dem Leuchtturm von Maspalomas erstreckt sich ein Wanderdünenfeld von rund 400 Hektar – Sand, der über Jahrtausende aus dem Meer angeweht wurde. Der markierte Weg quer durch die Dünen dauert etwa eine Stunde. Am schönsten ist es kurz nach Sonnenaufgang oder in der letzten Stunde vor Sonnenuntergang, wenn die Kämme scharfe Schatten werfen. Feste Wege einhalten, das Gebiet steht unter Schutz.
Roque Nublo
Der 80 Meter hohe Basaltmonolith steht auf gut 1.800 Metern und ist das Wahrzeichen der Insel. Vom Parkplatz La Goleta an der Straße zwischen Tejeda und Ayacata führt ein Pfad in etwa 30 bis 40 Minuten hinauf, rund 150 Höhenmeter über festen Untergrund. Oben blickst du bei klarer Sicht über den halben Kessel bis zum Teide auf Teneriffa. Früh starten, mittags zieht oft Dunst auf.
Altstadt Vegueta in Las Palmas
Vegueta ist der 1478 gegründete Ursprungskern der Stadt: Kopfsteinpflaster, Holzbalkone, ruhige Innenhöfe. Mittelpunkt ist die Kathedrale Santa Ana am gleichnamigen Platz, gegenüber liegt die Casa de Colón, in der Christoph Kolumbus während seiner Atlantiküberquerungen Station gemacht haben soll. Der benachbarte Mercado de Vegueta ist der beste Ort für kanarischen Käse und frisches Obst. Zwei bis drei Stunden reichen für einen Rundgang zu Fuß.
Puerto de Mogán – „Klein-Venedig"
Das Hafendorf ganz im Südwesten ist ein eigener Halbtagesausflug wert. Über die schmalen Kanäle führen kleine Brücken, an den weißen Fassaden hängt Bougainvillea, im Hafenbecken liegen Fischerboote neben Segelyachten. Der Freitagsmarkt zieht Besucher von der ganzen Küste an, entsprechend voll wird es dann. Wer entspannter kommen will, wählt einen anderen Wochentag und bleibt anschließend zum Abendessen direkt am Wasser sitzen.
Barranco de Guayadeque
Die Schlucht zwischen Agüimes und Ingenio im Osten schneidet tief ins Gebirge und war schon vor der spanischen Eroberung bewohnt. In den Felswänden stecken bis heute Höhlenwohnungen, dazu eine in den Stein gehauene Kapelle und mehrere Höhlenrestaurants, in denen kanarische Küche serviert wird. Ein kleines Interpretationszentrum erklärt die Geschichte. Vom Süden fährst du rund 35 Minuten, mehrere Wanderwege starten am Talende.
Wanderung Caldera de Bandama oder Tamadaba
Die Caldera de Bandama nahe Las Palmas ist ein fast kreisrunder Krater von rund einem Kilometer Durchmesser und etwa 200 Metern Tiefe; ein Weg führt in gut 45 Minuten auf den Boden hinab. Wer lieber Wald mag, fährt in den Naturpark Tamadaba im Nordwesten: kanarische Kiefern auf über 1.000 Metern, Rundwege mit Blick auf die Steilküste. Beide Ziele sind Halbtagestouren.
Delfin- und Walbeobachtung ab Puerto Rico
Vor der Südwestküste leben ganzjährig Grindwale und Delfine. Ab dem Hafen von Puerto Rico starten mehrmals täglich Boote unterschiedlicher Größe – vom Katamaran mit Badestopp bis zum kleinen Schlauchboot. Übliche Dauer sind zwei bis vier Stunden. Achte auf Anbieter mit dem offiziellen blauen Wal-Siegel „Barco Azul", das die Einhaltung der Beobachtungsregeln bestätigt. Frühe Fahrten am Vormittag sind meist ruhiger auf See.
Palmitos Park oder ein Wasserpark
Der Palmitos Park liegt rund 15 Autominuten oberhalb von Maspalomas in einer Schlucht und verbindet botanischen Garten, Vogelpark, Aquarium und Delfinarium mit Vorführungen. Für einen ganzen Tag reicht das Gelände gut aus, Schatten gibt es reichlich. Wer es rutschiger mag, findet in der Nähe von Maspalomas mehrere Wasserparks mit Becken, Rutschen und eigenen Kinderbereichen. Beides sind die klassischen Schlechtlaune-Retter bei einer Reise mit Kindern.
Beste Reisezeit für Gran Canaria
Gran Canaria hat kein Sommer- und kein Winterhalbjahr im europäischen Sinn – nur wärmere und mildere Monate.
- Ganzjährige Badesaison: Im Süden liegen die Tageswerte fast durchgehend zwischen 22 und 27 Grad, das Meer bei 19 bis 23 Grad. Regentage sind selten.
- Wintersonne (November bis März): die stärkste Zeit der Insel. Tagsüber 21 bis 23 Grad, abends kühler – eine Jacke gehört ins Gepäck.
- Sommer (Juni bis September): 26 bis 29 Grad und warmes Wasser, dazu der Passatwind, der die Hitze erträglich hält.
- Nord-Süd-Unterschied: Der Passat schiebt Wolken gegen die Nordhänge, deshalb hängt über Las Palmas und dem Norden oft eine Wolkendecke, während der Süden in der Sonne liegt. Für Badeurlaub buchst du südlich der Berge, für Natur und Kultur fährst du nach Norden.
Wenige Tage im Jahr bringt die „calima" heiße Saharaluft und Staub.
FAQ – Häufige Fragen zum Gran-Canaria-Urlaub
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