Urlaub auf Gran Canaria


der Kontinent im Kleinen – Dünen, Bergland & Wintersonne bei 22 Grad

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21.09.2026 - 19.03.2027 , 7-28 Tage

Reisende

2 Erwachsene

Gran Canaria ist fast kreisrund, misst rund 50 Kilometer im Durchmesser und bringt auf 1.560 Quadratkilometern mehr Landschaftswechsel unter als manches Festland. Im Süden liegen die Dünen von Maspalomas, im Zentrum steigt die Insel bis auf 1.949 Meter am Pico de las Nieves, der Norden ist grün und bewölkt, im Nordosten liegt mit Las Palmas eine Großstadt mit 380.000 Einwohnern. Seit 2005 ist die Insel UNESCO-Biosphärenreservat. 


Der Flughafen LPA liegt im Osten, die Flugzeit ab Deutschland beträgt vier bis viereinhalb Stunden. Ein Gran Canaria Urlaub funktioniert das ganze Jahr.

Unsere Top-Angebote für deinen Gran Canaria-Urlaub

Hier findest du aktuelle Pauschalreisen, Flug-und-Hotel-Kombinationen und All-Inclusive-Angebote für Gran Canaria – vom Familienhotel in Playa del Inglés bis zur ruhigen Anlage in Puerto de Mogán. Die Auswahl aktualisiert sich laufend.


Warum Gran Canaria? Das macht den Kontinent im Kleinen so beliebt

Auf kurzer Strecke ändert sich hier alles: Klima, Landschaft, Tempo.

✅ Ganzjährig Badewetter – im Süden 22 bis 26 Grad, auch im Januar.

✅ Dünen von Maspalomas – rund 400 Hektar Wanderdünen als Naturschutzgebiet.


✅ Zwei Klimazonen – trockener Süden, grüner Norden, dazwischen 50 Kilometer.


✅ Echte Stadt – Las Palmas mit Altstadt, Museen und Stadtstrand.


✅ UNESCO-Biosphärenreservat – seit 2005, dazu Welterbe im Bergland seit 2019.


✅ Kurze Transfers – vom Flughafen in 25 bis 30 Minuten in den Süden.


✅ Bergland bis 1.949 Meter – Pico de las Nieves und der Roque Nublo im Zentrum.


✅ Große Hotelauswahl – vom Familienclub bis zum Adults-only-Haus in Meloneras.

Die schönsten Orte auf Gran Canaria– wo möchtest du Urlaub machen?

Die Badeorte liegen fast alle im Süden und Südwesten, Kultur und Grün im Norden. Zwischen beiden Polen liegen 50 Kilometer Autobahn.

Playa del Inglés – der große Klassiker im Süden

Playa del Inglés ist der bekannteste Ferienort der Insel und liegt rund 30 Kilometer südlich des Flughafens. Der Strand zieht sich gut zweieinhalb Kilometer und geht am westlichen Ende direkt in die Dünen über. 


Der Ort selbst ist in den 1960er-Jahren am Reißbrett entstanden: breite Straßen, Bungalowsiedlungen, große Einkaufszentren, dichte Hotelauswahl in jeder Kategorie. Restaurants, Bars und Geschäfte liegen fußläufig, ein Mietwagen ist für den Badeurlaub nicht nötig, Busse fahren dicht getaktet an der Küste entlang. Wer Infrastruktur, Abendprogramm und kurze Wege zum Wasser sucht, ist hier richtig – Ruhe und Postkartenidylle findest du eher weiter westlich.


Playa del Inglés – der große Klassiker im Süden

Maspalomas & Meloneras – Dünen, Leuchtturm und ruhigere Hotels

Maspalomas schließt westlich an Playa del Inglés an und liegt direkt an den Dünen. Am Ortsrand steht der Leuchtturm von 1889, davor beginnt die Strandpromenade, dahinter liegt die Lagune Charca de Maspalomas mit ihrem Vogelbestand. Meloneras ist der jüngere Teil: eine gepflasterte Promenade am Wasser, größere Vier- und Fünf-Sterne-Häuser, Golfplätze im Hinterland. 


Es ist deutlich ruhiger als Playa del Inglés und trotzdem nur 15 Gehminuten entfernt, sodass du beide Seiten zu Fuß nutzen kannst. Die Kombination aus breitem Sandstrand, Dünenblick und gehobenen Hotels macht diesen Abschnitt zur ersten Wahl für Paare und ruhige Familien.


Maspalomas & Meloneras – Dünen, Leuchtturm und ruhigere Hotels

Puerto Rico & Amadores – geschützte Buchten im Südwesten

Puerto Rico liegt rund 25 Kilometer westlich von Maspalomas in einem breiten Barranco. Der Ort steigt terrassenförmig die Hänge hinauf, unten liegen ein Sandstrand und ein großer Sporthafen. Von hier starten die meisten Bootstouren der Insel, dazu Jetski, Parasailing und Angelausflüge. 


Zwei Kilometer weiter westlich liegt die Playa de Amadores, eine künstlich angelegte, von Molen geschützte Bucht mit hellem Sand und sehr ruhigem Wasser – über den Küstenweg in gut 20 Minuten zu Fuß erreichbar. Die Gegend gilt als eine der sonnensichersten der Insel, weil die Berge im Rücken die Wolken zuverlässig abhalten.


Puerto Rico & Amadores – geschützte Buchten im Südwesten

Puerto de Mogán – das Fischerdorf mit Kanälen

Puerto de Mogán liegt am westlichen Ende der Küstenstraße, etwa 35 Autominuten von Playa del Inglés. Der Ort ist niedrig gebaut, weiß getüncht und von Bougainvillea überwachsen; schmale Kanäle und kleine Brücken zwischen Fischerhafen und Marina haben ihm den Beinamen „Klein-Venedig" eingebracht. Es gibt einen geschützten Sandstrand, eine Handvoll Hotels und viele Restaurants am Wasser. Freitags findet hier der größte Markt der gesamten Südwestküste statt. 


Hochhäuser fehlen komplett – wer die Betonarchitektur des Südens meiden und trotzdem badegehen möchte, wohnt hier am schönsten. Für Ausflüge ins Bergland ist ein Mietwagen sinnvoll.


Puerto de Mogán – das Fischerdorf mit Kanälen

Las Palmas de Gran Canaria & Playa de las Canteras – Stadt und Stadtstrand


Las Palmas liegt im Nordosten, hat rund 380.000 Einwohner und ist die größte Stadt der Kanaren. Sie bietet, was kein Ferienort hat: Altstadt, Museen, Einkaufsstraßen, Tapasbars und einen Hafen mit Kreuzfahrtterminal. 


Der Stadtstrand Playa de las Canteras zieht sich knapp drei Kilometer am Zentrum entlang und wird von einem vorgelagerten Felsriff namens La Barra geschützt, das die Wellen bricht – im nördlichen Abschnitt ist das Wasser dadurch fast so ruhig wie in einem Becken, im südlichen surfen die Einheimischen. Vom Flughafen sind es 25 Autominuten, in den Süden knapp eine Stunde.


Las Palmas de Gran Canaria & Playa de las Canteras – Stadt und Stadtstrand

Der Norden – Agaete, Arucas und Gáldar

Der Norden ist die grüne Seite der Insel: Bananenplantagen, Terrassenfelder, häufig eine Wolkendecke, spürbar weniger Hotels. Agaete an der Nordwestküste besteht aus dem Ort im Tal und dem Hafen Puerto de las Nieves, von dem die Fähre nach Teneriffa ablegt; im Valle de Agaete wird Kaffee angebaut. 


Arucas liegt 15 Kilometer westlich von Las Palmas und ist an seiner mächtigen neugotischen Kirche aus dunklem Vulkanstein zu erkennen, dazu kommt eine traditionsreiche Rumfabrik. Gáldar war Sitz der altkanarischen Könige – die Cueva Pintada zeigt bemalte Höhlenwände der Ureinwohner. Badeurlaub ist hier die Ausnahme, Tagesausflüge lohnen sich immer.


Der Norden – Agaete, Arucas und Gáldar

Das Bergland – Tejeda, San Bartolomé und Artenara

Das Zentrum der Insel ist ein aufgebrochener Vulkankessel mit Kiefernwäldern, Terrassendörfern und Felsnadeln. Tejeda liegt auf rund 1.050 Metern, gilt als eines der schönsten Dörfer Spaniens und ist im Januar und Februar von Mandelblüte umgeben. Artenara ist mit etwa 1.270 Metern der höchstgelegene Ort der Insel und für seine Höhlenwohnungen bekannt. 


San Bartolomé de Tirajana verbindet als Gemeinde die Küste mit dem Hochland, der Hauptort Tunte liegt auf rund 890 Metern. Seit 2019 gehören die Kulturlandschaft Risco Caído und die heiligen Berge zum UNESCO-Welterbe. Übernachtet wird hier in Landhäusern, nicht in Anlagen.


Der Norden und Nordosten – Garachico, Icod und Anaga

Hotels auf Gran Canaria – große Auswahl, klarer Schwerpunkt im Süden

Der Großteil der Hotelbetten steht an der Süd- und Südwestküste. Das Spektrum reicht vom Bungalowkomplex über große Familienclubs bis zu Fünf-Sterne-Häusern in Meloneras, Adults-only-Konzepte sind verbreitet. Eine echte Nebensaison gibt es nicht, die Häuser sind ganzjährig geöffnet – Weihnachten, Neujahr und Februar sind am stärksten nachgefragt.

Ausflugstipps auf Gran Canaria – Highlights für deinen Urlaub

Vom Süden erreichst du jeden Punkt der Insel in maximal 90 Minuten. Diese acht Ziele lohnen sich.

Dünen von Maspalomas

Zwischen Playa del Inglés und dem Leuchtturm von Maspalomas erstreckt sich ein Wanderdünenfeld von rund 400 Hektar – Sand, der über Jahrtausende aus dem Meer angeweht wurde. Der markierte Weg quer durch die Dünen dauert etwa eine Stunde. Am schönsten ist es kurz nach Sonnenaufgang oder in der letzten Stunde vor Sonnenuntergang, wenn die Kämme scharfe Schatten werfen. Feste Wege einhalten, das Gebiet steht unter Schutz.

Roque Nublo

Der 80 Meter hohe Basaltmonolith steht auf gut 1.800 Metern und ist das Wahrzeichen der Insel. Vom Parkplatz La Goleta an der Straße zwischen Tejeda und Ayacata führt ein Pfad in etwa 30 bis 40 Minuten hinauf, rund 150 Höhenmeter über festen Untergrund. Oben blickst du bei klarer Sicht über den halben Kessel bis zum Teide auf Teneriffa. Früh starten, mittags zieht oft Dunst auf.

Altstadt Vegueta in Las Palmas

Vegueta ist der 1478 gegründete Ursprungskern der Stadt: Kopfsteinpflaster, Holzbalkone, ruhige Innenhöfe. Mittelpunkt ist die Kathedrale Santa Ana am gleichnamigen Platz, gegenüber liegt die Casa de Colón, in der Christoph Kolumbus während seiner Atlantiküberquerungen Station gemacht haben soll. Der benachbarte Mercado de Vegueta ist der beste Ort für kanarischen Käse und frisches Obst. Zwei bis drei Stunden reichen für einen Rundgang zu Fuß.

Puerto de Mogán – „Klein-Venedig"

Das Hafendorf ganz im Südwesten ist ein eigener Halbtagesausflug wert. Über die schmalen Kanäle führen kleine Brücken, an den weißen Fassaden hängt Bougainvillea, im Hafenbecken liegen Fischerboote neben Segelyachten. Der Freitagsmarkt zieht Besucher von der ganzen Küste an, entsprechend voll wird es dann. Wer entspannter kommen will, wählt einen anderen Wochentag und bleibt anschließend zum Abendessen direkt am Wasser sitzen.

Barranco de Guayadeque

Die Schlucht zwischen Agüimes und Ingenio im Osten schneidet tief ins Gebirge und war schon vor der spanischen Eroberung bewohnt. In den Felswänden stecken bis heute Höhlenwohnungen, dazu eine in den Stein gehauene Kapelle und mehrere Höhlenrestaurants, in denen kanarische Küche serviert wird. Ein kleines Interpretationszentrum erklärt die Geschichte. Vom Süden fährst du rund 35 Minuten, mehrere Wanderwege starten am Talende.

Wanderung Caldera de Bandama oder Tamadaba

Die Caldera de Bandama nahe Las Palmas ist ein fast kreisrunder Krater von rund einem Kilometer Durchmesser und etwa 200 Metern Tiefe; ein Weg führt in gut 45 Minuten auf den Boden hinab. Wer lieber Wald mag, fährt in den Naturpark Tamadaba im Nordwesten: kanarische Kiefern auf über 1.000 Metern, Rundwege mit Blick auf die Steilküste. Beide Ziele sind Halbtagestouren.

Delfin- und Walbeobachtung ab Puerto Rico

Vor der Südwestküste leben ganzjährig Grindwale und Delfine. Ab dem Hafen von Puerto Rico starten mehrmals täglich Boote unterschiedlicher Größe – vom Katamaran mit Badestopp bis zum kleinen Schlauchboot. Übliche Dauer sind zwei bis vier Stunden. Achte auf Anbieter mit dem offiziellen blauen Wal-Siegel „Barco Azul", das die Einhaltung der Beobachtungsregeln bestätigt. Frühe Fahrten am Vormittag sind meist ruhiger auf See.

Palmitos Park oder ein Wasserpark

Der Palmitos Park liegt rund 15 Autominuten oberhalb von Maspalomas in einer Schlucht und verbindet botanischen Garten, Vogelpark, Aquarium und Delfinarium mit Vorführungen. Für einen ganzen Tag reicht das Gelände gut aus, Schatten gibt es reichlich. Wer es rutschiger mag, findet in der Nähe von Maspalomas mehrere Wasserparks mit Becken, Rutschen und eigenen Kinderbereichen. Beides sind die klassischen Schlechtlaune-Retter bei einer Reise mit Kindern.

Beste Reisezeit für Gran Canaria

Gran Canaria hat kein Sommer- und kein Winterhalbjahr im europäischen Sinn – nur wärmere und mildere Monate.


  • Ganzjährige Badesaison: Im Süden liegen die Tageswerte fast durchgehend zwischen 22 und 27 Grad, das Meer bei 19 bis 23 Grad. Regentage sind selten.
  • Wintersonne (November bis März): die stärkste Zeit der Insel. Tagsüber 21 bis 23 Grad, abends kühler – eine Jacke gehört ins Gepäck.
  • Sommer (Juni bis September): 26 bis 29 Grad und warmes Wasser, dazu der Passatwind, der die Hitze erträglich hält.
  • Nord-Süd-Unterschied: Der Passat schiebt Wolken gegen die Nordhänge, deshalb hängt über Las Palmas und dem Norden oft eine Wolkendecke, während der Süden in der Sonne liegt. Für Badeurlaub buchst du südlich der Berge, für Natur und Kultur fährst du nach Norden.


Wenige Tage im Jahr bringt die „calima" heiße Saharaluft und Staub.

FAQ – Häufige Fragen zum Gran-Canaria-Urlaub

Zum Baden passt praktisch jeder Monat. Zwischen November und März ist die Insel als Wintersonnenziel gefragt, weil es tagsüber 21 bis 23 Grad hat. Für Wanderungen im Bergland sind Frühjahr und Herbst angenehmer als der Hochsommer.

Von den meisten deutschen Flughäfen erreichst du Las Palmas (LPA) in vier bis viereinhalb Stunden. Direktflüge gibt es ganzjährig, im Winter besonders häufig. Der Transfer in den Süden dauert 25 bis 30 Minuten.

Für Badeurlaub der Süden: mehr Sonne, breite Sandstrände, die gesamte Hotelinfrastruktur. Der Norden ist grüner, kühler und häufiger bewölkt, dafür näher an Kultur und Landschaft. Viele kombinieren beides – Hotel im Süden, Tagesausflüge nach Norden.

Ja. Der Süden bietet viele Familienclubs, flach abfallende Strände wie in Maspalomas sowie geschützte Buchten wie Amadores. Dazu kommen Palmitos Park, Wasserparks und Bootstouren. Kurze Wege und mildes Wetter machen die Planung einfach.

Für einen reinen Badeurlaub im Süden nicht – Strand, Restaurants und Geschäfte liegen fußläufig, Busse verbinden die Orte entlang der Küste. Sobald du ins Bergland oder in den Norden möchtest, ist ein Auto klar im Vorteil. Alternativ buchst du geführte Tagestouren.

Ja. Das Meer hat auch im Januar und Februar rund 19 bis 20 Grad, die Luft im Süden 21 bis 23 Grad. Viele Hotelpools sind zusätzlich beheizt. Abends und im Bergland wird es kühler – eine leichte Jacke gehört ins Gepäck.

Der Roque Nublo ist ein rund 80 Meter hoher Felsmonolith auf gut 1.800 Metern Höhe im Zentrum der Insel und ihr bekanntestes Naturdenkmal. Er ist der Rest eines alten Vulkanschlots. Vom nächsten Parkplatz läufst du 30 bis 40 Minuten hinauf.

Weil sich auf 50 Kilometern Durchmesser sehr unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen aneinanderreihen: Wanderdünen im Süden, Kiefernwald und Felsnadeln auf über 1.500 Metern, feuchte Terrassenfelder im Norden und eine Großstadt im Nordosten. Diese Vielfalt ist auch der Grund für den Status als Biosphärenreservat.

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