Urlaub auf Teneriffa

die vielseitigste Kanareninsel – Badesaison das ganze Jahr

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Reisezeitraum

21.09.2026 - 19.03.2027 , 7-28 Tage

Reisende

2 Erwachsene

Teneriffa ist mit rund 2.034 Quadratkilometern die größte Kanareninsel. In ihrer Mitte steht der Teide: 3.715 Meter hoch, höchster Berg Spaniens und seit 2007 UNESCO-Welterbe. Er teilt die Insel in zwei Hälften – der Norden grün und wolkenreich, der Süden trocken und sonnig. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt vier bis viereinhalb Stunden, angeflogen werden zwei Flughäfen. 


Der Sand ist vulkanisch dunkel, viele Strände im Süden wurden mit hellem Sand aufgeschüttet. Ein Teneriffa Urlaub verbindet damit Badetage am Atlantik mit Lorbeerwald und Vulkanlandschaft auf einer Insel von gut 80 Kilometern Länge.

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Warum Teneriffa? Das macht die vielseitigste Kanareninsel so beliebt

Keine andere Kanareninsel packt so viele Landschaften auf so wenig Fläche.

✅ Teide mit 3.715 Metern – höchster Berg Spaniens und seit 2007 UNESCO-Welterbe.

✅ Badesaison das ganze Jahr – im Süden 21 bis 29 Grad am Tag, auch im Winter.


✅ Zwei Klimazonen – grüner Norden mit Wolkenstau, trockener Süden mit viel Sonne.


✅ Anaga-Gebirge – seit 2015 Biosphärenreservat, mit altem Lorbeerwald.


✅ Zwei Flughäfen – TFS im Süden, TFN im Norden, kurze Transferzeiten.


✅ Größte Hotelauswahl der Kanaren – vom Familienclub bis zum Stadthotel.


✅ Wale und Delfine ganzjährig – Grindwale leben fest vor der Südwestküste.


✅ La Laguna als Welterbe – die Altstadt trägt den UNESCO-Titel seit 1999.

Die schönsten Orte auf Teneriffa – wo möchtest du Urlaub machen?

Die Ferienorte liegen fast alle im sonnigen Süden und Südwesten. Der Norden ist grüner, kühler und städtischer geprägt.

Costa Adeje – der komfortable Süden

Die Costa Adeje zieht sich über rund sieben Kilometer im Südwesten und ist der Standort mit der höchsten Hotelkategorie der Insel. Playa del Duque und Playa Fañabé haben hellen, aufgeschütteten Sand, breite Promenaden und flach abfallendes Wasser. 


Zwischen den Anlagen liegen Einkaufszentren, Restaurants und der Siam Park. Zum Flughafen Teneriffa Süd sind es etwa 20 Autominuten. Der Ort ist ruhiger als das angrenzende Playa de las Américas, aber nicht abgelegen: 

Zu Fuß bist du in einer halben Stunde mitten im Trubel. Gute Wahl für Familien und Paare mit Anspruch an Ausstattung.


Costa Adeje – der komfortable Süden

Playa de las Américas & Los Cristianos – Trubel und Hafen


Beide Orte grenzen aneinander und bilden das touristische Zentrum des Südens. Playa de las Américas ist der jüngere, lautere Teil mit Bars, Clubs und der Playa de las Vistas, einem gut anderthalb Kilometer langen, aufgeschütteten Sandstrand. Los Cristianos war ursprünglich ein Fischerdorf und hat noch eine kompakte Fußgängerzone, eine Strandpromenade und den Fährhafen nach La Gomera, La Palma und El Hierro. Der Ort gilt als barrierearm, viele Wege sind eben. Zum Flughafen sind es rund 15 Autominuten. 

Wer Leben, kurze Wege und eine große Auswahl an Lokalen und Bars möchte, liegt hier richtig.


Playa de las Américas & Los Cristianos – Trubel und Hafen

Los Gigantes & Puerto de Santiago – unter den Steilklippen


Los Gigantes liegt an der Westküste unter den gleichnamigen Klippen, die stellenweise 500 bis 600 Meter senkrecht ins Meer abfallen. Der Ort selbst ist klein, terrassenförmig an den Hang gebaut und hat einen Yachthafen, von dem die Bootstouren zu Walen und Delfinen starten. Der Strand ist dunkler Vulkansand und eher schmal. Direkt südlich schließen Puerto de Santiago und Playa de la Arena an, letzterer mit einem gepflegten schwarzen Sandstrand. Bis Costa Adeje sind es rund 30 Autominuten. Ein Standort für ruhige Tage, Sonnenuntergänge und Aktivurlaub, weniger für lange Strandtage am Sandstrand.


Los Gigantes & Puerto de Santiago – unter den Steilklippen

El Médano – Wind, Wellen und heller Naturstrand


El Médano liegt im Südosten, etwa zehn Autominuten vom Flughafen Teneriffa Süd. Der Ort ist einer der wenigen mit natürlich hellem Sand und lebt vom Wind: Der Passat weht hier fast durchgehend, weshalb El Médano zu den bekanntesten Wind- und Kitesurfrevieren Europas zählt. Der Hausstrand ist über zwei Kilometer lang, dahinter erhebt sich der rote Vulkankegel Montaña Roja mit 171 Metern. Die Bebauung bleibt niedrig, das Publikum ist sportlich und international, die Lokale sind unaufgeregt. Wer einfach nur ruhig in der Sonne liegen möchte, sollte den ständigen Wind vorher einkalkulieren.


El Médano – Wind, Wellen und heller Naturstrand

Puerto de la Cruz – der Klassiker im Norden


Puerto de la Cruz war der erste Ferienort der Insel und liegt an der Nordküste unterhalb des Orotava-Tals. Die Strände sind schwarz: Playa Jardín wurde nach Plänen von César Manrique gestaltet, dazu kommt der Meerwasserpool-Komplex Lago Martiánez, ebenfalls von Manrique. Die Altstadt mit Fischerhafen, Plaza del Charco und Kanarenhäusern ist gewachsen und ganzjährig belebt. Es ist hier ein bis zwei Grad kühler und deutlich öfter bewölkt als im Süden. Zum Flughafen Teneriffa Nord sind es rund 30 Autominuten, zum Teide etwa eine Stunde. Eine gute Basis für Rundreisen, Wanderungen und Städteurlaub.


Puerto de la Cruz – der Klassiker im Norden

Santa Cruz de Tenerife & La Laguna – Hauptstadt und Welterbe


Santa Cruz ist mit rund 210.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel und kein klassischer Ferienort, sondern Hafen-, Einkaufs- und Verwaltungszentrum. Sehenswert sind das Auditorio de Tenerife von Santiago Calatrava, der Mercado Nuestra Señora de África und im Februar der Karneval. Nördlich der Stadt liegt Playa de las Teresitas, ein knapp anderthalb Kilometer langer Strand mit hellem, importiertem Sand. Nur zehn Autominuten landeinwärts folgt San Cristóbal de La Laguna, seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe: eine Universitätsstadt mit Schachbrett-Grundriss, Herrenhäusern und Studentenkneipen. Beide Orte passen, wenn du Stadtcharakter und Alltag suchst statt einer Hotelanlage.


Santa Cruz de Tenerife & La Laguna – Hauptstadt und Welterbe

Der Norden und Nordosten – Garachico, Icod und Anaga


Der Nordwesten um Garachico und Icod de los Vinos ist der ursprünglichste Teil der Insel. Garachico war bis 1706 der wichtigste Hafen Teneriffas, dann verschüttete ein Lavastrom die Bucht – heute liegen dort die Naturschwimmbecken El Caletón. Icod de los Vinos, zehn Autominuten weiter, ist für den Drago Milenario bekannt, einen Drachenbaum von rund 16 Metern Höhe. Ganz im Nordosten reicht das Anaga-Gebirge bis ans Meer, mit Bergdörfern wie Taganana und dunklen Buchten wie Benijo. Unterkünfte sind hier meist kleine Landhäuser und Apartments, große Anlagen gibt es nicht – ein Mietwagen ist praktisch Pflicht.


Der Norden und Nordosten – Garachico, Icod und Anaga

Hotels auf Teneriffa – die größte Auswahl der Kanaren

Teneriffa hat mehr Hotelbetten als jede andere Kanareninsel: große Ferienanlagen mit All Inclusive im Süden, Stadthotels in Santa Cruz und La Laguna, kleine Landhäuser im Norden. Weil die Insel lang ist, lohnt es sich, den Standort nach dem Urlaubstyp zu wählen – zwischen Puerto de la Cruz und Los Cristianos liegt gut eine Autostunde.

Ausflugstipps auf Teneriffa – Highlights für deinen Urlaub

Die Insel ist groß genug für eine Woche Ausflüge. Diese acht lohnen sich besonders.

Teide-Nationalpark & Seilbahn

Der Nationalpark umfasst die Caldera Las Cañadas mit rund 16 Kilometern Durchmesser und den Teide selbst. Die Talstation der Seilbahn liegt auf 2.356 Metern, die Bergstation auf 3.555 Metern, die Fahrt dauert etwa acht Minuten. Für die letzten 200 Höhenmeter zum Krater brauchst du eine kostenlose Genehmigung, die du vorab online buchst. Oben ist es deutlich kälter und windiger als an der Küste – Jacke einpacken.

Anaga-Gebirge & Lorbeerwald

Das Anaga-Massiv im Nordosten ist der älteste Teil der Insel und seit 2015 UNESCO-Biosphärenreservat. In den Höhenlagen wächst Lorbeerwald, ein immergrüner Nebelwald, der einst weite Teile Südeuropas bedeckte. Vom Besucherzentrum Cruz del Carmen starten markierte Rundwege von 45 Minuten bis mehreren Stunden. Die Straßen sind eng und kurvig, plane für die Anfahrt ab Santa Cruz rund 40 Minuten. Bei Nebel wird es feucht und rutschig.

Masca & das Teno-Gebirge

Masca liegt auf rund 600 Metern in einer Schlucht im Teno-Gebirge und war bis in die 1970er Jahre nur über Maultierpfade erreichbar. Heute führt eine kurvige Bergstraße hinauf, die Aussichtspunkte unterwegs sind der halbe Ausflug. Der Abstieg durch die Barranco de Masca zum Meer ist reguliert: Er muss vorab gebucht werden, Helm und Ausrüstung sind Pflicht. Wer nicht wandert, kombiniert Masca mit Punta de Teno.

Wal- und Delfinbeobachtung vor Los Gigantes

Zwischen Los Gigantes und der Costa Adeje leben Grindwale und Große Tümmler ganzjährig – die Meeresstraße zu La Gomera ist eines der verlässlichsten Sichtungsgebiete Europas. Touren starten von Los Gigantes, Puerto Colón und Los Cristianos und dauern zwei bis fünf Stunden, oft mit Badestopp unter den Klippen. Achte auf Boote mit dem blauen Zertifikat „Barco Azul", das für Abstandsregeln zu den Tieren steht.

La Laguna – UNESCO-Altstadt

San Cristóbal de La Laguna war bis 1723 Hauptstadt der Insel und ist seit 1999 Weltkulturerbe. Der Grund: Der Schachbrett-Grundriss von 1500 diente als Vorbild für viele Kolonialstädte in Lateinamerika. Sehenswert sind die Kathedrale, die Kirche La Concepción und die Herrenhäuser entlang der Calle San Agustín. Weil hier die Universität sitzt, sind die Tapasbars auch abends voll. Der Flughafen Teneriffa Nord liegt fünf Autominuten entfernt.

Loro Parque und Siam Park

Zwei Parks, zwei Inselseiten. Der Loro Parque in Puerto de la Cruz ist ein zoologischer Garten mit einer der größten Papageiensammlungen der Welt, dazu Aquarien und Pinguinanlage – plane einen halben Tag ein. Der Siam Park an der Costa Adeje ist ein Wasserpark im thailändischen Stil mit Wellenbecken und großen Rutschen. Für beide gibt es Kombitickets und einen Shuttle aus dem Süden.

Drachenbaum von Icod & Garachico

Der Drago Milenario in Icod de los Vinos ist der bekannteste Drachenbaum der Kanaren: rund 16 Meter hoch, mit einem Stammumfang von etwa 20 Metern. Sein Alter lässt sich nicht exakt bestimmen, weil die Art keine Jahresringe bildet. Zehn Autominuten weiter liegt Garachico, dessen Hafenbucht 1706 ein Lavastrom verschüttete. Übrig blieben die Naturbecken El Caletón, in denen du bei ruhiger See baden kannst.

Tagesausflug nach La Gomera

Von Los Cristianos setzen mehrmals täglich Fähren nach San Sebastián de La Gomera über; die schnelle Verbindung braucht rund 50 Minuten. Auf der Nachbarinsel liegt der Nationalpark Garajonay, seit 1986 UNESCO-Welterbe, mit dem dichtesten Lorbeerwald der Kanaren. Als Tagestour lassen sich Garajonay, das Tal von Hermigua und der Aussichtspunkt über Agulo verbinden. Es gibt geführte Bustouren ab dem Hotel oder Mietwagen direkt am Fährhafen.

Beste Reisezeit für Teneriffa

Teneriffa hat kaum Nebensaison – die Unterschiede liegen eher zwischen Nord und Süd als zwischen den Monaten.


  • Ganzjährige Badesaison: Im Süden 21 Grad im Januar bis 29 Grad im August, das Meer 19 bis 23 Grad.
  • Wintersonne (November bis März): die stärkste Zeit. Der Süden bleibt trocken und mild, der Norden bekommt mehr Regen ab. Weihnachten und Ostern sind früh ausgebucht.
  • Sommer (Juni bis September): warm, aber selten drückend, weil der Passat kühlt. In El Médano weht es dann kräftig.
  • Nord-Süd-Unterschied: Der Passat staut die Wolken an den Nordhängen. Während Puerto de la Cruz bedeckt ist, kann in Costa Adeje die Sonne scheinen.


Tipp: Angeflogen werden zwei Flughäfen: Teneriffa Süd (TFS) liegt bei den Ferienorten, Teneriffa Nord (TFN) bei La Laguna, dazwischen gut eine Autostunde. Am Teide fällt im Winter regelmäßig Schnee, dann kann die Zufahrt gesperrt sein.

FAQ – Häufige Fragen zum Teneriffa-Urlaub

Teneriffa funktioniert ganzjährig. Für Wintersonne sind November bis März ideal, weil der Süden dann 21 bis 24 Grad hat. Für Wanderungen im Anaga und am Teide passen Frühjahr und Herbst.

Von den meisten deutschen Flughäfen sind es vier bis viereinhalb Stunden nach Teneriffa Süd (TFS) oder Teneriffa Nord (TFN). Direktflüge gibt es ganzjährig. Der Transfer von TFS nach Costa Adeje dauert rund 20 Minuten.

Der Naturstrand auf Teneriffa ist dunkler Vulkansand, im Norden fast schwarz. Viele Strände im Süden wurden dagegen mit hellem Sand aufgeschüttet, etwa Playa de las Vistas oder Playa del Duque. Dunkler Sand wird deutlich heißer – Badeschuhe helfen.

Der Süden ist trockener, sonniger und hat die größere Hotelauswahl mit aufgeschütteten Sandstränden. Der Norden ist grüner, kühler und oft wolkiger, dafür näher an Kultur und Landschaft. Wer vor allem baden möchte, bucht im Süden; wer viel unterwegs ist, im Norden.

Für einen reinen Badeurlaub an der Costa Adeje oder in Los Cristianos nicht. Sobald du Teide, Anaga oder den Nordwesten sehen willst, ist ein Auto klar im Vorteil. Alternativ buchst du geführte Tagestouren ab dem Hotel.

Die Seilbahn bringt dich von 2.356 auf 3.555 Meter. Die letzten Meter zum Krater auf 3.715 Metern darfst du nur mit kostenloser Genehmigung gehen, die vorab online gebucht wird. Bei starkem Wind oder Vereisung fährt die Bahn nicht.

Ja. Der Südwesten hat flach abfallende, aufgeschüttete Strände, viele Anlagen sind auf Kinder ausgelegt, und mit Siam Park und Loro Parque gibt es zwei große Ausflugsziele. Die Transferzeiten ab Teneriffa Süd sind kurz.

Ja, wenn du einen ganzen Tag einplanst. Die Fähre ab Los Cristianos braucht rund 50 Minuten, danach bist du im Nationalpark Garajonay mit seinem Lorbeerwald. Zwei Übernachtungen machen allerdings mehr daraus.

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Ob Familienhotel an der Costa Adeje, Wintersonne in Los Cristianos, Surfurlaub in El Médano oder Landhaus im Norden – wir haben die passenden Pauschalreisen, Flüge und Hotels im Programm. In der Wintersaison sind die beliebten Häuser im Süden früh ausgebucht. Such dir online dein Angebot oder lass dich im sonnenklar.TV Reisebüro beraten.

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