Urlaub auf Fuerteventura

die Insel der Strände – über 3.000 Sonnenstunden & weiße Dünen

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Reisezeitraum

21.09.2026 - 19.03.2027 , 7-28 Tage

Reisende

2 Erwachsene

Fuerteventura ist die östlichste Kanareninsel und liegt rund 100 Kilometer vor der Küste Marokkos. Mit 1.660 Quadratkilometern ist sie die zweitgrößte der Inselgruppe und zugleich die am dünnsten besiedelte. Statt hoher Berge prägen flache, ockerfarbene Hügel das Bild, dazwischen liegen über 150 Kilometer Küste mit hellem Sand. 


Die Flugzeit beträgt vier bis viereinhalb Stunden zum Flughafen FUE, die Transfers dauern 40 bis 90 Minuten. Über 3.000 Sonnenstunden im Jahr und ein Passatwind, der die Hitze bremst, machen einen Fuerteventura Urlaub ganzjährig möglich. Seit 2009 ist die gesamte Insel UNESCO-Biosphärenreservat.

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Warum Fuerteventura? Das macht die Insel der Strände so beliebt

Keine andere Kanareninsel hat so viel Sand und so wenig Trubel.

✅ Über 150 Kilometer Küste – lange helle Sandstrände statt kleiner Buchten, an beiden Inselseiten.

✅ Über 3.000 Sonnenstunden – im Januar 18 bis 22 Grad, im Sommer selten über 29 Grad.


✅ UNESCO-Biosphärenreservat – die gesamte Insel trägt den Titel seit 2009.


✅ Weltklasse-Revier für Wind – verlässlicher Passat, Bedingungen für Surfer aller Niveaus.


✅ Kurze Anreise – vier bis viereinhalb Stunden Flug zum Flughafen FUE.


✅ Viel Platz – zweitgrößte Kanareninsel, am dünnsten besiedelt, weite unverbaute Küsten.


✅ Sehr dunkler Nachthimmel – abseits der Orte kaum Streulicht, gute Sicht auf die Milchstraße.


✅ Kanarische Küche – Papas arrugadas mit Mojo, frischer Fisch und der prämierte Majorero-Ziegenkäse.

Die schönsten Orte auf Fuerteventura– wo möchtest du Urlaub machen?

Die Ferienorte verteilen sich auf den Norden um Corralejo, die Inselmitte um Costa Calma und den Süden um Jandía. Dazwischen liegt viel leeres Land.

Corralejo – Dünen, Fähren und Ausgehmeile

Corralejo liegt an der Nordspitze, etwa 40 Autominuten vom Flughafen. Südlich des Ortes beginnt der Dünen-Naturpark: ein Feld aus hellem Muschelsand, das sich über Kilometer bis ans Wasser zieht. Der alte Ortskern rund um den Fischerhafen ist kompakt, die Hauptstraße bündelt Restaurants, Bars und Läden. 


Vom Hafen fahren Boote zur Insel Lobos und Fähren nach Lanzarote. Auf dem Markt im Ort gibt es Handwerk, Aloe-Kosmetik und Inselkäse; weitere Märkte finden in Costa Calma und Morro Jable statt. Corralejo passt, wenn du Strand, Abendleben und kurze Wege zu den wichtigsten Ausflugszielen der Insel kombinieren willst.


Corralejo – Dünen, Fähren und Ausgehmeile

El Cotillo – ruhige Lagunen an der Nordwestküste

El Cotillo liegt rund 20 Autominuten westlich von Corralejo und ist ein Fischerort geblieben. Nördlich des Ortes reihen sich flache, durch Felsriegel geschützte Lagunen aneinander, in denen auch kleine Kinder gut baden können. Südlich davon liegt ein langer, offener Strand mit kräftiger Brandung, an dem Surfer unterwegs sind. 


Über dem Hafen steht der Wehrturm Castillo del Tostón aus dem 18. Jahrhundert. Die Bebauung bleibt niedrig, große Anlagen gibt es kaum, dafür Apartments und kleine Häuser. Ein Standort für ruhige Tage, Sonnenuntergänge und Fischlokale am Hafen – wer abends Programm sucht, fährt nach Corralejo.


El Cotillo – ruhige Lagunen an der Nordwestküste

Caleta de Fuste – flach, geschützt und nah am Flughafen

Caleta de Fuste liegt an der Ostküste, nur rund 15 Autominuten südlich des Flughafens – der kürzeste Transfer der Insel. Der Ort ist am Reißbrett entstanden und gruppiert sich um eine künstlich angelegte Bucht mit sehr flachem Einstieg und wenig Wellen. 


Dazu kommen ein Yachthafen, mehrere Golfplätze und Einkaufszentren in Gehweite. Weil kaum Wind hineinsteht, ist es ruhiger als an der offenen Küste. Wer mit kleinen Kindern reist, kurze Wege braucht oder Golf spielen möchte, findet hier die praktischste Basis. Für Ausflüge liegt der Ort zudem zentral zwischen Norden und Süden.


Caleta de Fuste – flach, geschützt und nah am Flughafen

Costa Calma – Inselmitte am Beginn der langen Strände

Costa Calma liegt an der Ostküste dort, wo sich die Insel zur Halbinsel Jandía verengt. Der Ort besteht überwiegend aus Hotelanlagen zwischen Tamarisken, die Fußgängerwege führen hinunter zum Strand. Nach Süden schließt die Playa de Sotavento an, ein sehr breiter, flacher Sandstreifen, an dem bei Ebbe eine große Lagune entsteht. 


Genau diese Kombination aus stehtiefem Wasser und Wind macht den Abschnitt bei Kite- und Windsurfern beliebt; hier finden auch Wettkämpfe statt. Der Transfer ab FUE dauert rund eine Stunde. Costa Calma passt für Strandurlaub mit Wassersport direkt vor der Tür.


Costa Calma – Inselmitte am Beginn der langen Strände

Jandía & Morro Jable – der große Süden

Die Halbinsel Jandía im Südwesten trägt die längsten Strände der Insel: Die Playa de Jandía zieht sich über rund sieben Kilometer, dazu kommen Abschnitte wie die Playa de Esquinzo. Morro Jable ist der Hauptort, ein gewachsener Fischerort mit Hafen, Promenade und Fußgängerzone, an den sich die Hotelzone anschließt. 


Vom Hafen legen Fähren nach Gran Canaria ab. In den Lokalen an der Promenade kommen frischer Fisch, Papas arrugadas mit Mojo und als Nachtisch Bienmesabe auf den Tisch. Dahinter steigt das Jandía-Massiv auf 807 Meter an, den höchsten Punkt der Insel. Der Transfer ab Flughafen dauert 90 Minuten. Eine gute Wahl für lange Strandtage mit voller Infrastruktur im Rücken.


Jandía & Morro Jable – der große Süden

Puerto del Rosario – Hauptstadt und Hafen

Puerto del Rosario ist mit rund 40.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel und kein Ferienort, sondern Verwaltungs-, Hafen- und Einkaufszentrum. Der Flughafen liegt wenige Minuten südlich. Sehenswert ist der Skulpturenpark im Freien: 


Über das Stadtgebiet verteilt stehen mehr als 100 Werke. Dazu kommt das Wohnhaus des Schriftstellers Miguel de Unamuno, der hier 1924 im Exil lebte, heute ein kleines Museum. Für einen Vormittag mit Markt, Cafés und kanarischem Alltag lohnt der Abstecher, als Standort für den Strandurlaub taugt die Stadt nicht. Die Insellinien starten hier.


Puerto del Rosario – Hauptstadt und Hafen

Betancuria & das Inselinnere – die alte Hauptstadt

Betancuria liegt in einem Talkessel im Westen der Insel und war bis ins 19. Jahrhundert Hauptstadt Fuerteventuras – landeinwärts gebaut, um vor Piratenangriffen sicher zu sein. Der Ort ist klein, weiß gekalkt und ungewöhnlich grün für die Insel. 


Mittelpunkt ist die Kirche Santa María, oft als Kathedrale bezeichnet, mit geschnitzter Holzdecke. Rundherum liegen Handwerksläden, ein Museum und Restaurants mit Ziegengerichten. Übernachten kann man kaum, dafür ist Betancuria das klassische Ausflugsziel für einen halben Tag – kombiniert mit der kurvigen Bergstraße nach Antigua. Wer eine Finca im Inselinneren bucht, hat Ruhe, aber keinen Strand.


Betancuria & das Inselinnere – die alte Hauptstadt

Hotels auf Fuerteventura – große Anlagen am Strand, kleine Häuser im Norden

Die Hotellandschaft ist klar aufgeteilt: 

Im Süden um Jandía und in Costa Calma stehen die großen Strandanlagen, oft mit All Inclusive und direktem Zugang zum Sand. 


Corralejo mischt Ferienanlagen mit Apartments im Ort, Caleta de Fuste setzt auf familienfreundliche Komplexe an der geschützten Bucht. 


In El Cotillo und im Inselinneren findest du kleine Häuser und Landgüter. Weil die Insel gut 100 Kilometer lang ist, entscheidet der Standort über die Fahrzeiten – zwischen Corralejo und Morro Jable liegen zwei Stunden.

Ausflugstipps auf Fuerteventura – Highlights für deinen Urlaub

Die Insel ist übersichtlich, aber weitläufig. Diese acht Ziele lohnen den Weg.

Dünen-Naturpark Corralejo

Zwischen Corralejo und der Ostküste erstreckt sich ein Naturpark aus hellen Wanderdünen, die bis ans Wasser reichen. Der Sand besteht überwiegend aus zerriebenen Muschel- und Korallenresten, deshalb ist er heller als der Vulkansand anderer Kanareninseln. Die Küstenstraße führt mittendurch, Parkbuchten liegen direkt am Strand. Schatten gibt es keinen, Sonnenschutz und Wasser gehören also in den Rucksack. Die Dünen darfst du nur auf den ausgewiesenen Wegen betreten.

Insel Lobos

Vom Hafen Corralejo fahren mehrmals täglich kleine Boote zur unbewohnten Insel Lobos, die Überfahrt dauert rund 15 Minuten. Auf der Insel gibt es markierte Wege, eine flache Lagune zum Baden, ein einfaches Fischlokal und den Aufstieg auf die Montaña La Caldera. Die Besucherzahl ist begrenzt, nötig ist eine kostenlose Genehmigung – die Bootsanbieter buchen sie in der Regel mit. Plane einen halben Tag ein.

Playa de Cofete & Halbinsel Jandía

Cofete liegt an der Westseite der Halbinsel Jandía und ist einer der spektakulärsten Strände der Kanaren: rund elf Kilometer Sand vor einer bis zu 800 Meter hohen Bergkette, ohne jede Bebauung. Erreichbar ist er nur über eine unbefestigte Piste ab Morro Jable oder mit dem Ausflugsbus. Baden ist wegen der starken Strömung gefährlich. Wer weiterfährt, erreicht die Punta de Jandía mit ihrem Leuchtturm.

Betancuria & Mirador Morro Velosa

Die Bergstraße von Antigua nach Betancuria ist einer der schönsten Abschnitte der Insel. Oberhalb des Ortes liegt der Mirador Morro Velosa, ein Aussichtspunkt mit Panoramafenstern und Blick über das nördliche Inselinnere. Unten wartet die alte Hauptstadt mit Kirche und Handwerksläden. Auf halber Strecke stehen die Bronzefiguren der Inselkönige Guise und Ayose. Für Fahrt und Stopps reicht ein halber Tag.

Playa de Sotavento & Wassersport

Die Playa de Sotavento südlich von Costa Calma zieht sich über mehrere Kilometer. Bei Ebbe läuft ein Becken hinter der Sandbank leer und hinterlässt eine flache Lagune, in der das Wasser oft nur hüfthoch steht – ideal zum Üben. Zusammen mit dem Passat macht das den Abschnitt zu einem der bekanntesten Kite- und Windsurfreviere Europas; hier werden internationale Wettkämpfe ausgetragen. Surfschulen vermieten Material und geben Kurse.

Oasis Park La Lajita

Der Oasis Park an der Südostküste bei La Lajita verbindet einen der größten botanischen Gärten der Kanaren mit einem Tierpark. Zu sehen sind ein weitläufiger Kakteengarten, Papageien-, Greifvogel- und Seelöwenvorführungen sowie eine große Kamelherde, auf der auch Ritte angeboten werden. Plane mindestens einen halben Tag ein, mit Kindern eher länger. Ab den Ferienorten im Süden und in Costa Calma fahren Shuttlebusse.

Museen: Käse, Salz und altes Landleben

Drei kleine Museen erklären die Insel besser als jede Broschüre. Das Museo del Queso Majorero in Antigua zeigt neben einer restaurierten Windmühle, wie der prämierte Ziegenkäse entsteht. In den Salinas del Carmen bei Caleta de Fuste liegen noch aktive Salzgärten, das Museo de la Sal führt durch die Becken. Das Ecomuseo de La Alcogida in Tefía besteht aus sieben restaurierten Bauernhäusern.

Tagesausflug nach Lanzarote

Von Corralejo setzen mehrmals täglich Fähren nach Playa Blanca über, die Überfahrt dauert rund 30 Minuten. Auf der Nachbarinsel lassen sich an einem Tag der Nationalpark Timanfaya, die Papagayo-Strände oder das weiße Dorf Yaiza besuchen. Es gibt geführte Bustouren ab dem Hotel inklusive Fähre oder Mietwagen direkt am Hafen. Für Timanfaya solltest du früh starten, weil die Zufahrt begrenzt ist.

Beste Reisezeit für Fuerteventura

Fuerteventura kennt keine echte Nebensaison, die Unterschiede zwischen den Monaten sind klein.


  • Ganzjährige Badesaison: Über 3.000 Sonnenstunden im Jahr, Tageswerte selten unter 18 Grad. Das Meer liegt im Winter bei 18 bis 20 Grad, im Spätsommer darüber.
  • Wintersonne (November bis März): die stärkste Zeit. Im Januar werden tagsüber 18 bis 22 Grad erreicht. Weihnachten und Ostern sind früh ausgebucht.
  • Sommer (Juni bis September): warm, aber selten über 29 Grad, weil Atlantik und Passat kühlen.
  • Wind: Der Passat weht von Frühjahr bis Spätsommer am kräftigsten – beste Zeit für Surfer. Für ruhige Strandtage helfen Windschutz oder eine geschützte Bucht wie in Caleta de Fuste.


FAQ – Häufige Fragen zum Fuerteventura-Urlaub

Die Insel funktioniert das ganze Jahr. Für Wintersonne sind November bis März ideal, weil es tagsüber 18 bis 22 Grad hat und kaum regnet. Zum Surfen passt Frühjahr bis Spätsommer.

Ja. Viele Strände fallen sehr flach ab – die Lagunen bei El Cotillo, die geschützte Bucht in Caleta de Fuste, die Sandbank an der Playa de Sotavento. Die Anlagen im Süden und in Costa Calma sind auf Kinder eingestellt. Als Ausflug lohnt der Oasis Park.

Für einen reinen Strandurlaub in Corralejo, Costa Calma oder Jandía nicht. Sobald du Cofete, Betancuria oder El Cotillo sehen willst, ist ein Auto im Vorteil, weil die Busse selten fahren. Für die Piste nach Cofete ist je nach Mietvertrag ein zugelassenes Fahrzeug nötig.

Fuerteventura gehört zu Spanien und damit zur EU. Für deutsche Staatsangehörige genügt ein gültiger Personalausweis. Kinder brauchen ein eigenes Ausweisdokument, das über den gesamten Reisezeitraum gültig sein muss.

Sehr gut. Die Insel zählt zu den besten Wind- und Kitesurfrevieren Europas, weil der Passat konstant weht. Anfänger üben in der Lagune der Playa de Sotavento, Fortgeschrittene finden bei El Cotillo Wellen. Schulen gibt es in allen Ferienorten.

Die Kriminalität ist niedrig, das größere Thema ist der Atlantik. An offenen Stränden können Strömung und Unterströmung kräftig sein – achte auf die Flaggen und bade dort, wo Rettungsschwimmer im Einsatz sind. An der Playa de Cofete ist Baden nicht ratsam.

Bezahlt wird in Euro, Karten werden fast überall akzeptiert. Auf den Kanaren gilt statt der spanischen Mehrwertsteuer die niedrigere IGIC, weshalb manche Waren günstiger sind als auf dem Festland. Preise ändern sich laufend – aktuelle Angebote findest du im Reisebüro.

Amtssprache ist Spanisch. In Ferienorten, Hotels und Restaurants kommst du mit Deutsch und Englisch zurecht, viele Speisekarten sind mehrsprachig. Im Inselinneren hilft etwas Spanisch weiter.

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Ob Familienhotel in Caleta de Fuste, Wintersonne an der Playa de Jandía, Surfurlaub an der Playa de Sotavento oder ruhige Tage in El Cotillo – wir haben die passenden Pauschalreisen, Flüge und Hotels im Programm. Im Winter sind die beliebten Häuser im Süden früh ausgebucht. Such dir online dein Angebot oder lass dich im sonnenklar.TV Reisebüro beraten – ohne Aufpreis.

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