Urlaub auf Fuerteventura
die Insel der Strände – über 3.000 Sonnenstunden & weiße Dünen
Fuerteventura ist die östlichste Kanareninsel und liegt rund 100 Kilometer vor der Küste Marokkos. Mit 1.660 Quadratkilometern ist sie die zweitgrößte der Inselgruppe und zugleich die am dünnsten besiedelte. Statt hoher Berge prägen flache, ockerfarbene Hügel das Bild, dazwischen liegen über 150 Kilometer Küste mit hellem Sand.
Die Flugzeit beträgt vier bis viereinhalb Stunden zum Flughafen FUE, die Transfers dauern 40 bis 90 Minuten. Über 3.000 Sonnenstunden im Jahr und ein Passatwind, der die Hitze bremst, machen einen Fuerteventura Urlaub ganzjährig möglich. Seit 2009 ist die gesamte Insel UNESCO-Biosphärenreservat.
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Warum Fuerteventura? Das macht die Insel der Strände so beliebt
Keine andere Kanareninsel hat so viel Sand und so wenig Trubel.
✅ Über 150 Kilometer Küste – lange helle Sandstrände statt kleiner Buchten, an beiden Inselseiten.
✅ Über 3.000 Sonnenstunden – im Januar 18 bis 22 Grad, im Sommer selten über 29 Grad.
✅ UNESCO-Biosphärenreservat – die gesamte Insel trägt den Titel seit 2009.
✅ Weltklasse-Revier für Wind – verlässlicher Passat, Bedingungen für Surfer aller Niveaus.
✅ Kurze Anreise – vier bis viereinhalb Stunden Flug zum Flughafen FUE.
✅ Viel Platz – zweitgrößte Kanareninsel, am dünnsten besiedelt, weite unverbaute Küsten.
✅ Sehr dunkler Nachthimmel – abseits der Orte kaum Streulicht, gute Sicht auf die Milchstraße.
✅ Kanarische Küche – Papas arrugadas mit Mojo, frischer Fisch und der prämierte Majorero-Ziegenkäse.
Die schönsten Orte auf Fuerteventura– wo möchtest du Urlaub machen?
Die Ferienorte verteilen sich auf den Norden um Corralejo, die Inselmitte um Costa Calma und den Süden um Jandía. Dazwischen liegt viel leeres Land.
Hotels auf Fuerteventura – große Anlagen am Strand, kleine Häuser im Norden
Die Hotellandschaft ist klar aufgeteilt:
Im Süden um Jandía und in Costa Calma stehen die großen Strandanlagen, oft mit All Inclusive und direktem Zugang zum Sand.
Corralejo mischt Ferienanlagen mit Apartments im Ort, Caleta de Fuste setzt auf familienfreundliche Komplexe an der geschützten Bucht.
In El Cotillo und im Inselinneren findest du kleine Häuser und Landgüter. Weil die Insel gut 100 Kilometer lang ist, entscheidet der Standort über die Fahrzeiten – zwischen Corralejo und Morro Jable liegen zwei Stunden.
Ausflugstipps auf Fuerteventura – Highlights für deinen Urlaub
Die Insel ist übersichtlich, aber weitläufig. Diese acht Ziele lohnen den Weg.
Dünen-Naturpark Corralejo
Zwischen Corralejo und der Ostküste erstreckt sich ein Naturpark aus hellen Wanderdünen, die bis ans Wasser reichen. Der Sand besteht überwiegend aus zerriebenen Muschel- und Korallenresten, deshalb ist er heller als der Vulkansand anderer Kanareninseln. Die Küstenstraße führt mittendurch, Parkbuchten liegen direkt am Strand. Schatten gibt es keinen, Sonnenschutz und Wasser gehören also in den Rucksack. Die Dünen darfst du nur auf den ausgewiesenen Wegen betreten.
Insel Lobos
Vom Hafen Corralejo fahren mehrmals täglich kleine Boote zur unbewohnten Insel Lobos, die Überfahrt dauert rund 15 Minuten. Auf der Insel gibt es markierte Wege, eine flache Lagune zum Baden, ein einfaches Fischlokal und den Aufstieg auf die Montaña La Caldera. Die Besucherzahl ist begrenzt, nötig ist eine kostenlose Genehmigung – die Bootsanbieter buchen sie in der Regel mit. Plane einen halben Tag ein.
Playa de Cofete & Halbinsel Jandía
Cofete liegt an der Westseite der Halbinsel Jandía und ist einer der spektakulärsten Strände der Kanaren: rund elf Kilometer Sand vor einer bis zu 800 Meter hohen Bergkette, ohne jede Bebauung. Erreichbar ist er nur über eine unbefestigte Piste ab Morro Jable oder mit dem Ausflugsbus. Baden ist wegen der starken Strömung gefährlich. Wer weiterfährt, erreicht die Punta de Jandía mit ihrem Leuchtturm.
Betancuria & Mirador Morro Velosa
Die Bergstraße von Antigua nach Betancuria ist einer der schönsten Abschnitte der Insel. Oberhalb des Ortes liegt der Mirador Morro Velosa, ein Aussichtspunkt mit Panoramafenstern und Blick über das nördliche Inselinnere. Unten wartet die alte Hauptstadt mit Kirche und Handwerksläden. Auf halber Strecke stehen die Bronzefiguren der Inselkönige Guise und Ayose. Für Fahrt und Stopps reicht ein halber Tag.
Playa de Sotavento & Wassersport
Die Playa de Sotavento südlich von Costa Calma zieht sich über mehrere Kilometer. Bei Ebbe läuft ein Becken hinter der Sandbank leer und hinterlässt eine flache Lagune, in der das Wasser oft nur hüfthoch steht – ideal zum Üben. Zusammen mit dem Passat macht das den Abschnitt zu einem der bekanntesten Kite- und Windsurfreviere Europas; hier werden internationale Wettkämpfe ausgetragen. Surfschulen vermieten Material und geben Kurse.
Oasis Park La Lajita
Der Oasis Park an der Südostküste bei La Lajita verbindet einen der größten botanischen Gärten der Kanaren mit einem Tierpark. Zu sehen sind ein weitläufiger Kakteengarten, Papageien-, Greifvogel- und Seelöwenvorführungen sowie eine große Kamelherde, auf der auch Ritte angeboten werden. Plane mindestens einen halben Tag ein, mit Kindern eher länger. Ab den Ferienorten im Süden und in Costa Calma fahren Shuttlebusse.
Museen: Käse, Salz und altes Landleben
Drei kleine Museen erklären die Insel besser als jede Broschüre. Das Museo del Queso Majorero in Antigua zeigt neben einer restaurierten Windmühle, wie der prämierte Ziegenkäse entsteht. In den Salinas del Carmen bei Caleta de Fuste liegen noch aktive Salzgärten, das Museo de la Sal führt durch die Becken. Das Ecomuseo de La Alcogida in Tefía besteht aus sieben restaurierten Bauernhäusern.
Tagesausflug nach Lanzarote
Von Corralejo setzen mehrmals täglich Fähren nach Playa Blanca über, die Überfahrt dauert rund 30 Minuten. Auf der Nachbarinsel lassen sich an einem Tag der Nationalpark Timanfaya, die Papagayo-Strände oder das weiße Dorf Yaiza besuchen. Es gibt geführte Bustouren ab dem Hotel inklusive Fähre oder Mietwagen direkt am Hafen. Für Timanfaya solltest du früh starten, weil die Zufahrt begrenzt ist.
Beste Reisezeit für Fuerteventura
Fuerteventura kennt keine echte Nebensaison, die Unterschiede zwischen den Monaten sind klein.
- Ganzjährige Badesaison: Über 3.000 Sonnenstunden im Jahr, Tageswerte selten unter 18 Grad. Das Meer liegt im Winter bei 18 bis 20 Grad, im Spätsommer darüber.
- Wintersonne (November bis März): die stärkste Zeit. Im Januar werden tagsüber 18 bis 22 Grad erreicht. Weihnachten und Ostern sind früh ausgebucht.
- Sommer (Juni bis September): warm, aber selten über 29 Grad, weil Atlantik und Passat kühlen.
- Wind: Der Passat weht von Frühjahr bis Spätsommer am kräftigsten – beste Zeit für Surfer. Für ruhige Strandtage helfen Windschutz oder eine geschützte Bucht wie in Caleta de Fuste.
FAQ – Häufige Fragen zum Fuerteventura-Urlaub
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